Home
Über uns
Der Roman
Anlesekapitel
Kurzgeschichte U.H.
Kurzgeschichte H.V.
Fortsetzungsroman
Lyrik-Ecke
Termine
Kontakt-Formular
Gästebuch
Impressum/Copyright

Hier stellen wir Ihnen einige der Gedichte vor, die wir im Laufe der Zeit verfasst haben.

Falls jemand hier sein eigenes Gedicht veröffentlichen möchte, so schicke er es einfach an unsere E-Mail-Adresse:

webmaster@diekommissare.de

Übrigens:

Die fantastische Hintergrundmusik, die Sie hier und in den Rubriken Kontakt-Formular und Gästebuch hören, stammt von einem befreundeten Produzenten:

www.cmc-tonstudio.de

Das alles möchte ich dir schenken
von Uwe Hartig


Den Sonnenstrahl am Morgen,
der deine Nase kitzelt.

Die Zeit
sich noch einmal umzudrehen.

Das Wissen
um den schönen Tag,
der dich erwartet.

Die Wärme,
an welche du dich schmiegen kannst.

Jeden Tag so schön,
dass er nie enden soll.

Liebe
bis in die Unendlichkeit.

Vertrauen
in Menschen,
die dich umgeben.

Die Kraft
des Tornados.

Die Anmut
einer Fee.

Die Weisheit
der Welt.

Den Optimismus
einer Eintagsfliege.

Und die Hoffnung,
dass ich zu spät mit meinen Wünschen,
weil ein Sonnenstrahl dich jeden Morgen kitzelt...



Das Licht ist aus
von Uwe Hartig


Stille, die sich in uns ausbreitet.
Wellen im Wasser,
nicht wiederkehrend.
Wärme, die uns aus ihrer Umarmung entlässt.
Der letzte Kuss so kalt;
so kalt und unerwidert.
Harter Kerzenwachs
hängt erstarrt,
die Flamme ist
längst erloschen schon.

Hände strecken sich dem Lichte
entgegen,
doch das kalte Licht
verbrennt nur die Haut
zu schwarzem Pergament.

Vertrautes Lachen,
Nähe, Begehren, Wahnsinn
klingt verloren,
wie ein leises Weinen
in der Nacht.

Wenn ich hoffnungsvoll lausche,
die Sinne schon stumpf
von der Nacht,
dann weiß ich:
Das Licht ist aus.

Das kühle Tuch
vermag mich nicht zu wärmen.
Deine Lippen blau
von Kälte.
Du bist gegangen.
Das Licht ist aus.



Die Sonnenblume ICH
von Uwe Hartig


Reglos und nackt

im Felde stehend

unter Millionen

von Sonnenblumen.

Blütenblättern gleich
öffnet sich meine Haut,
so bemüht
jeden Sonnenstrahl einzufangen.

Ich spiele mit dem Wind,
der mein Haar liebkost
und mir Liebesworte zuflüstert.
Ich bin das Meer,
das Meer bin ich
im endlos wogenden Gelb...


Legomann
von Uwe Hartig

 
Ich bin der LEGOMANN.
Der LEGOMANN, der alles kann!
Deine Hände schufen mich;
nein!, nicht nur versehentlich!

Große Liebe, Stein für Stein,
sollte längst schon fertig sein.
Alle Stufen Ecken Kanten
habe ich dir zu verdanken.

Ward auch mancher Stein schon locker,
riss dich das nicht gleich vom Hocker.
Fügtest jeden Stein zurück,
hattest Mut und viel Geschick!

Backe, backe Legostein,
MANN soll immer artig sein.
Kein Gedränge, kein Gestöhne;
stets charmant, dezente Töne.

Küssen, Lachen, Händchen halten;
glatte Flächen, wenig Falten.
Lustig, froh und frischen Mutes,
tut er jeden Tag was Gutes.

SCHLUSS JETZT!!!,
sprach das Frauenzimmer.
LEGOMÄNNER will ich nimmer.
Zieh ich mal den falschen Stein
fällt der ganze Haufen ein.

Und...
Wer kann sich drauf verlassen,
dass die Steine immer passen…

Das Gedicht
von Heiko Vesper



Nun liegt vor mir dies' leere Blatt,
verlangt jetzt große Taten.
Ich fühl’ mich jedoch leer und matt.
Das Blatt will nicht länger warten.

Welch Thema ist’s schon wert
darüber jetzt zu schreiben?
So überleg’ ich hin und her,
doch kann mich nicht entscheiden.

Wieder schau’ ich auf dies' Blatt,
spüre seinen fordernden Blick.
Frag’ ob es wohl Sinn hat,
vielleicht ist’s nicht mein Geschick.

Während ich all dies denke
und mit der Hand meinen Stift
unbewusst führe und lenke,
erkenn’ ich der Dichtung liebliches Gift.

Ein letztes Mal nun schau’ ich auf das Blatt;
sehe, was Gedanken mit mir trieben.
Es liegt noch vor mir weiß und glatt,
doch ist es nun beschrieben.




Der Sturm
von Heiko Vesper


Ein Sturm zieht auf,
langsam naht er heran.
Welch’ Schrecken er wohl birgt
unter seinem schwarzen Gewand?


Die Sonne versinkt,
mit ihr Hoffnung und Wärme.
Die Herzen werden kalt;
es versteinert die Erde.

Die Toten schreien,
da es die Lebenden nicht tun.
Die Lebenden sterben,
die Toten wollen nicht ruhen.

Der Sturm wütet,
er kreischt und schreit.
Nichts wird verschont;
es herrscht Dunkelheit.

Langsam wird es hell,
der Sturm zieht fort.
Die Toten schreien noch immer,
doch niemand, der sie hört, ist dort.

to Top of Page